Was ist bei Betrieb an einem FI-Schutzschalter zu beachten?

Bei Betrieb des Antriebsreglers ist wegen der internen Entstörkondensatoren, der hohen Taktfrequenzen, der parasitären Kapazitäten in der Endstufe, der Motorleitung und der Funkenstörfilter der Ableitstrom > 3,5 mA. Er kann in Einzelfällen auch mehrere 100 mA annehmen.

Der Antriebsregler muss daher in jedem Fall sorgfältig geerdet werden (VDE 0100 Teil 540, EN 50178), um mit den oberhalb von 3,5 mA geltenden Bestimmungen über erhöhte Ableitströme in Einklang zu sein.

Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schutzschalter) sind entsprechend der örtlichen Vorschriften anzuwenden. Es ist jedoch zu beachten, dass der Antriebsregler im Fehlerfall Ströme ohne Nulldurchgang (Gleichströme) erzeugen kann. Deshalb dürfen die Antriebsregler nur mit Fehlerstromschutzeinrichtungen = RCD Typ B für Wechselfehlerströme, pulsierenden und glatten Gleichfehlerströmen betrieben werden, die für Servoreglerbetrieb geeignet sind, siehe IEC 60755. Daneben können für Überwachungsaufgaben auch Differenzstromüberwachungsgeräte RCMs eingesetzt werden.

RCD = Residual current protective device

RCM = Residual current monitor

 

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